Eine historische Episode aus der Zukunft

Die ersten Demos verliefen trotz Polizeigewalt und vielen Verhaftungen noch recht friedlich. Doch durch die weltweiten Aufstände gegen Polizeiwillkür und die spürbare wirtschaftliche Krise aufgrund der Pandemie, folgten Einige dem Gedanken, immer wieder auf die Straße zu gehen. Der Alexanderplatz wurde schließlich besetzt und zu einer autonomen Zone erklärt, so wie sie zuvor in einigen Städten der USA ausgerufen wurde. Der Gedanke sprang über, wie ein Lauffeuer. Auch in anderen Städten Europas fingen Leute an, Essen und Trinken aus den Supermärkten zu besorgen. Andere kümmerten sich um Zelte und Decken, wieder andere fingen an, Kocher und große Töpfe zu organisieren, um auf den Plätzen für Verpflegung zu sorgen. Laut Augenzeugenberichten fanden so viele Menschen in unterschiedlichen Gruppen zusammen und diskutierten darüber, wie sie anders leben wollten. „Eine historische Episode aus der Zukunft“ weiterlesen

Gemeinsame Einsamkeit

Gedanken über die Entfremdung

Man muss kein erleuchtetes oder belehrtes Wesen sein, um die allgegenwärtige Missverhältnisse zu verspüren. Die Rede ist vom Spürsinn, der sowohl physisch als auch psychisch sein kann, aber eben den kognitiven Bereich unseres Gehirns stimuliert. Diesen Eindrücken kann man sich auf Dauer nicht entziehen. Die Frage ist, wie damit umgegangen wird: Resignation oder Aufstand? Natürlich gibt es auch den demokratischen Mittelweg durch die Institutionen, der ist aber an dieser Stelle schlicht belanglos. Das Fatalste ist die Resignation. Sie in den Gesichtern und den Gesprächen mit anderen Menschen zu erfahren ist entrüstend. „Gemeinsame Einsamkeit“ weiterlesen